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Kefalonia

Kefalonia gehört zu den Ionischen Inseln, ist aber auf ihre Art einzigartig. Malerische Dörfer, traumhafte Strände und Buchten, atemberaubende Höhlen sowie eine stark ausgeprägte Natur werden Ihren Urlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Die Insel ist das ideale Ziel für Familien und Naturfreunde.

Lage, Geografie und Klima

Kefalonia ist die größte der Ionischen Inseln und liegt westlich des griechischen Festlands. Die Größe der Insel scheint nicht genau bestimmt zu sein, da die Flächenangaben zwischen 688,4 km² und 788,3 km² schwanken. Die Anzahl der Inselbewohner liegt bei etwa 41.000. Kefalonia ist überwiegend gebirgig, wobei die höchste Erhebung der Berg Änos mit einer Höhe von 1.627 Metern ist. Der wichtigste Ort und zugleich Hauptstadt der Insel ist Argostoli. Weitere wichtige Ortschaften sind Lixouri, Fiskardo, Karavados, Lassi, Sami und Skala. Das Klima auf Kefalonia ist mediterran geprägt mit heißen Sommern und milden Wintern. Die mittlere Jahrestemperatur liegt bei etwa 19 °C.
Quelle: http://www.travelmyne.de/europa/griechenland/ionische-inseln/kefalonia

Geschichte

Kefalonia war bereits vor 110.000 bis 35.000 Jahren von Neandertalern bewohnt; belegt ist dies durch Steinwerkzeuge.
Es gibt seit der Antike Vermutungen, dass Kefalonia mit der in der Odyssee zum Besitz des Odysseus gerechneten Insel Same übereinstimmt, aber auch das homerische Dulichion wurde oft mit Kefalenia gleichgesetzt. Aus der mykenischen Zeit sind Funde überliefert, darunter ein großes, reich ausgestattetes Kuppelgrab bei Tzanata, das alle bisher bekannten Grabbauten dieser Phase im Nordwesten der Peloponnes übertrifft.
Im 6. und 5. Jahrhundert v. Chr. gehörte die Insel zum Einflussbereich von Korinth, wurde aber um 375 v. Chr. durch den Feldherrn Timotheus zum Anschluss an den von Athen dominierten Attischen Seebund gezwungen. In der Antike lagen auf der Insel vier Städte: Pale, Sami, Prinni und Krani („Kefalonische Tetrapolis“). Kefalonia war eine wichtige Station auf dem Weg von Sizilien und Italien nach Griechenland. Der Geograph Skymnos schreibt von der „Insel der Kephallenier“. Die politische Lage hinderte eine größere Bedeutung der Insel, die auch zu den Peloponnesischen Kriegen keine Schiffe stellte.
Anfang des 2. Jahrhunderts v. Chr. geriet die Insel unter römische Herrschaft. Sie war ab 59 v. Chr. Verbannungsort für den wegen Teilnahme an der Verschwörung des Catilina und Erpressungen in der von ihm verwalteten Provinz Macedonia angeklagten Gaius Antonius Hybrida, den Schwiegervater des Marcus Antonius. 50 v. Chr. geriet die Insel unter die Herrschaft des Gaius Antonius. Auf der Spitze des Änos befand sich laut Strabo (10,2,16) der Tempel des Jupiter Aenesius. Dieser Name führte offenbar schon früh zu Spekulationen darüber, ob Aeneas sich auf der Insel aufgehalten habe.
Eine neuere Theorie, die sich auf meteorologische, geographische und historische Untersuchungen stützt, identifiziert die in der biblischen Apostelgeschichte erwähnte Insel Melite als Kefalonia. Demnach strandete der Apostel Paulus, als er auf dem Weg nach Rom war, entgegen der allgemein verbreiteten Theorie und Tradition nicht auf Malta, auch nicht auf Mljet, wie eine ebenfalls alte, aber nicht so verbreitete Theorie und Tradition besagt, sondern auf Kefalonia. Hierzu gibt es auf der Insel auch eine Tradition, die sich an die Pauluskirche von Pessada knüpft. Die Theorie bringt auch den Schlangen„kult“ in Kirchen Kefalonias mit der Paulusgeschichte in Verbindung. Kaiser Hadrian schenkte die Insel im 2. Jahrhundert Athen. Bei der Reichsteilung von 395 kam die Insel an das oströmische bzw. byzantinische Reich und war 535 eine von dessen 64 Provinzen.
1085 besetzten Normannen unter Robert Guiscard (der in der Bucht von Porto Atheras starb) die Insel. Der Ort Fiskardo ist heute noch nach ihm benannt. Nach dem vierten Kreuzzug von 1204 wurde sie Venedig zugesprochen.
Unter den Venezianern wurde im 13. Jahrhundert das lateinische Bistum Kefalonia errichtet. 1375 trat die Familie der Tocchi die Nachfolger der Orsini in der Pfalzgrafschaft Kefalonia an. Diese wurde jedoch 1479 von den Osmanen erobert. Am 24. Mai 1500 eroberte eine venezianisch-spanische Flotte unter Admiral Benedetto Pesaro und Gonzalo Fernández de Córdoba y Aguilar erneut die Insel. Nach 21 Jahren osmanischer Herrschaft gelang eine Restauration der Pfalzgrafschaft mit Hilfe der Venezianer. Ein Söldnerheer lieferte sich jedoch weiterhin Schlachten mit den Osmanen, die versuchten, die Insel erneut zu erobern. 1536 wurde der Seefahrer Juan de Fuca auf Kefalonia geboren. 1538 gelang es den Osmanen, 3.000 Menschen in die Sklaverei zu verschleppen. Seit dem späten 16. Jahrhundert entwickelte sich Kefalonia zu einem Druckort venezianischer Bücher, etwa diverser Talmud-Ausgaben, da hier die Zensur viel liberaler war als in der Stadt Venedig. Nach dem Verlust von Kreta wurde Kefalonia ein wichtiger Handelsstützpunkt der venezianischen Flotte.
1797 wurden alle Ionischen Inseln französisch besetzt, es folgte ab 1799 durch den russischen Kaiser Paul I. die Proklamation der Republik der Sieben vereinigten Inseln (die auch den Osmanen tributpflichtig war). Während der Napoleonischen Kriege wurden die Inseln erst von den Franzosen (1806), die hier die kurzlebige Ionische Republik gründeten, später von den Briten (1809/1810) besetzt. Diese wandelten sie 1815 unter dem Namen Vereinigter Staat der Sieben Ionischen Inseln in einen unabhängigen Staat unter britischem Protektorat um. 1823 hielt sich Lord George Byron auf der Insel auf und schrieb hier sein Werk Don Juan, bevor er nach Griechenland ging, um am dortigen Unabhängigkeitskrieg teilzunehmen. 1864 kam Kefalonia mit den anderen Ionischen Inseln auf Wunsch der Bevölkerung und nach einer entsprechenden Abstimmung des ionischen Parlaments an Griechenland.
Nach der Eroberung Griechenlands durch italienische und deutsche Truppen im Balkanfeldzug war Kefalonia mit den anderen Ionischen Inseln ab April 1941 italienisch besetzt. Nach der Kapitulation Italiens vor den Alliierten Anfang September 1943 besetzten deutsche Gebirgsjäger die Insel und erschossen im Massaker auf Kephalonia zwischen dem 21. und 24. September 1943 zwischen 4.000 und möglicherweise sogar 5.300 italienische Soldaten. Es handelt sich um eines der schwersten deutschen Kriegsverbrechen im Mittelmeerraum.
Kefalonia wurde immer wieder von schweren Erdbeben heimgesucht, darunter auch das Erdbeben von 1867. Das letzte schwere Erdbeben ereignete sich 1953 und richtete große Zerstörungen an. Seit 1990 hat die Insel einen wirtschaftlichen Aufschwung zu verzeichnen, der sich auch in der gestiegenen Einwohnerzahl widerspiegelt.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Kefalonia

Tourismus

Die Insel ist touristisch gut erschlossen. Zahlreiche Touristen nutzen die Gewässer um die buchtenreiche Insel als Bootsrevier. Von Juni bis September sind die Übernachtungszahlen der Touristen am höchsten, ab Oktober halten sich vor allem Athener als Gäste dort auf.
Vom traditionellen Dorf Fiskardo, über den kleinen Urlaubsort Poros, bis hin zu den faszinierenden Dörfern von Livatho, die Lord Byron vier Monate lang in ihren Bann zogen (hier verfaßte er sein berühmtes Werk Don Juan), hinter jeder Kurve bieten sich dem Besucher einmalig schöne Eindrücke, an denen man sich kaum sattsehen kann.
Internationale Aufmerksamkeit genoss die Insel Kefalonia in den 90er Jahren, nach der Veröffentlichung des historischen Romans „Corellis Mandoline" von Louis de Bernieres, der von einer Liebesgeschichte zwischen einem italienischen Soldaten und einem einheimischen Mädchen zur Zeit des Zweiten Weltkriegs handelt. Im Jahre 2001 wurde das Werk auf Kefalonia mit N.Cage und P.Cruz in den Hauptrollen verfilmt.
Quelle: http://www.kefalonia-online.de/Argostoli.html?PHPSESSID=65dfc3041506fd6b566fd3e89af20ded

Strände

Von den zahllosen Stränden verdient der Kieselstrand Myrtos Beachtung, der im Nordwesten in der Nähe des Ortes Assos liegt. Mehrmals bekam er gute Platzierungen bei Vergleichen.
Außer Myrtos gibt es auf Kefalonia zahlreiche zauberhafte Strände wie Assos, Agios Nikolaos, Ai Helis, Antisamos, Ammes,  Foki Fiskardo, Katelios,,Lourdata, Makris Gialos, Minies, Petani, Platis Gialos, Platia Ammos, Poros, Sami, Skala, Trapezaki,  Xi, usw.

Kulinarisches

Die Küche der Ionischen Inseln und somit auch die von Kefalonia ist weitestgehend von der venezianischen beeinflusst, hat darüber hinaus auch französische und westeuropäische Einflüsse. Aufgrund der Nachfrage nach griechischen Gerichten durch Touristen sowie durch kulturellen Austausch jüngeren Datums ist auch die griechische Küche verbreitet. Es gibt auch einige inseltypische Spezialitäten wie das Stockfisi (Trockenfisch oder Stockfisch, einst aus Nordeuropa importiert), Pligouri (ein Fleischeintopf) oder die Riganada, ein wie Fleisch gerösteter und gewürzter Zwieback. Tomaten gibt es in allen Variationen, vom Brotaufstrich bis hin zu paniert und frittiert in der Pfanne. Die Fleischpastete („Kreatopita“) besteht aus verschiedenen Fleischsorten (Rind, Schwein, Ziege), Tomatenmark, Reis und Blätterteig, wobei dieser mit Wein statt mit Wasser zubereitet wird. Sofrito und Bourdeto sind weitere Gerichte. Als Dessert gibt es das Komfeto, ein weißes Weich-Nougat mit Mandeln sowie die Mandoles, eine Spezialität aus gerösteten Mandeln und Zucker. Orgeat wird Orzata (griech. Soumada) genannt und ist auch in Flaschen erhältlich.
Kefalonia gilt als Ursprungsort des griechischen Hartkäses Kefalotyri.

Robola Wein

Einer Sage nach hat Kephalos, der Sohn des Götterboten Hermes und Namenspatron der Insel, unter Obhut des Weingottes Dionysos den Weinanbau nach Kefalonia gebracht. Auf Kefalonia endemisch ist der leichte und fruchtige Weißwein der Rebsorte Robola. Es gilt als wahrscheinlich, dass die Sorte vor rund 400 Jahre aus Italien eingeführt wurde, wo sie jedoch nicht mehr existiert. Als Qualitätswein darf der Wein Robola Kephallinias vermarktet werden. Angebaut wird der Robola von den Winzern der Genossenschaft Agios Gerasimos (in der Nähe des gleichnamigen Klosters).
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Kefalonia

 

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